Veranstaltungsrückblick

Veranstaltungen im November und Dezember 2017

 

8. November 2017   I   18:00 Uhr   I   Veranstaltungsort: Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße

Filmpräsentation „Ein Stasi-Mann in Schweden“

[Kooperation mit dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR, der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt und dem Zeitgeschichte(n) e.V.]

                                                                                             

13. November 2017   I   16.00 Uhr

Gedenkveranstaltung zu Ehren des am 13. November 1944 im Zuchthaus Halle hingerichteten Dr. Carl Lampert

[Kooperation mit dem Elisabeth-Gymnasium Halle und der Pfarrei Carl Lampert Halle]

                                                              

14. November 2017   I   18.30 Uhr   I   Veranstaltungsort: Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße

Filmpräsentation „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“

anschließend Lesung und Gespräch mit Peter Wensierski

[Kooperation mit dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR, der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]

                                                                                             

23. November 2017   I   18.00 Uhr               

Podium Luthers Erben im Visier der DDR-Geheimpolizei                   

[Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung]                                                     

 

29. November 2017   I   18.00 Uhr   I   Veranstaltungsort: Genscherhaus in Halle-Reideburg

Veranstaltungsreihe Zeitzeugen im Gespräch:    „Von der Freiheit eines Christenmenschen“? Zersetzung und Inhaftierung von Christen durch das MfS, Lothar Rochau, Halle (Saale)

[Kooperation mit Friedrich-Nauman-Stiftung]                                                                            

 

2. Dezember 2017 bis 23. Februar 2018                           

Sonderausstellung „Wir vernichten den Feind, und zwar ordentlich.“ Terror und Gewalt in der Sowjetunion und in den sowjetisch besetzten Gebieten

[Kooperation mit der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg]

 

6. Dezember 2017   I   18.00 Uhr   I Veranstaltungsort: Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße

Filmpräsentation „Holodomor – Bittere Ernte“

[Kooperation mit dem Zeitgeschichte(n) e.V., der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt und der Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland]

 

 

 

Forum - Luthers Erben im Visier der Staatssicherheit

Ort:  Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale)

Zeit: 23. November 2017, 18.00 – 20.00 Uhr

 

Kirchen und Religionsgemeinschaften in der DDR standen weltanschaulich im diametralen Gegensatz zur herrschenden Ideologie. Sie stellten für die SED die letzte Bastion eines zu überwindenden bürgerlichen Gesellschaftssystems dar und galten als Vorposten des kapitalistischen Feindes im eigenen Land. Die Aktivitäten der Kirchen sollten allein auf die Ausübung des Kultes beschränkt werden. Im Zuge der Durchsetzung der sozialistischen Gesellschaftsordnung erwartete man zwangsläufig das Absterben aller Religion. Um diesen Prozess zu beschleunigen, begann in den 1950er Jahren ein regelrechter Kirchenkampf. Antikirchliche Pressekampagnen, Relegationen von christlich engagierten Oberschülern und Studenten, massive Werbung für den Kirchenaustritt und auch Durchsuchungen kirchlicher Räume und Verhaftungen kennzeichneten diese Jahre. Zudem sollte der kirchliche Einfluss auf Kinder und Jugendliche zurückgedrängt werden.

 

Bis zum Ende der DDR setzte die SED zunehmend auf eine „Differenzierungspolitik“ und damit Spaltung der Kirchen und Religionsgemeinschaften.

 

Das Verhältnis Staat-Kirche in der DDR wird im Podium aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Podiumsteilnehmer sind Dr. Ehrhart Neubert (Theologe, Publizist und Buchautor), Prof. Axel Noack (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Dr. Clemens Vollnhals und Dr. Thomas Widera (beide Hannah-Arendt-Institut für Totalitaris-musforschung, Technische Universität Dresden). Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Franz Kadell (Journalist).

 

Herzlich laden wir Sie zur Kooperationsveranstaltung der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) mit dem Politischen Bildungsforum Sachsen-Anhalt der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. ein! Wir freuen uns auf einen interessanten, spannenden Abend und auf angenehme Gespräche.

 

 

Der Eintritt ist frei.

10. September 2017 I 10 bis 17 Uhr

Tag des offenen Denkmals
Um 14 Uhr wird in der Gedenkstätte eine öffentliche Führung zum Thema "Der "Rote Ochse" als Zeugnis der Gefängnisarchitektur im 19. Jahrhundert - Ausgewählte Aspekte aus der Baugeschichte der "Königlich-Preußischen Straf- und Besserungsanstalt zu Halle an der Saale" angeboten.


10. Oktober bis 24. November 2017

Der Seele Freiheit Kunstausstellung von Dennis Niedermirtl (Magdeburg) Im Rahmen des Halle-Forums führt der Künstler Dennis Niedermirtl am 25.10.2017 durch seine Ausstellung.
[Kooperation mit der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur]


25./26. Oktober 2017

Halle-Forum
Vom Roten Ochsen nach Mühlberg (Elbe) Haft in den sowjetischen Speziallagern in der SBZ/DDR - Größtes Treffen ehemaliger politischer Häftlinge in Sachsen-Anhalt 25.10.2017 Tagungsort Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) 26.10.2017 Tagungsort Ankerhof Hotel Halle, Ankerstraße 2a | 06108 Halle (Saale) [Kooperation mit der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur; der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt/Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale); der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V., Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt; der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V.; dem Verein Gegen Vergessen - Für Demokratie e. V.; der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und der Stiftung Rechtsstaat Sachsen-Anhalt e. V.]

Der Wassermann. Ein DDR-Rebell kämpft für die saubere Spree

Der Wassermann

Lesung und Gespräch

 

Ort:   Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale)
Zeit:  7. September 2017  -  19.30 Uhr

 

Die Berliner sollen in der schmutzigen Spree wieder sorglos baden können. Dafür kämpft der Ingenieur Ralf Steeg seit 16 Jahren unablässig. Er hat eine Pilotanlage entwickelt, die den Fluss vor Haushaltsab-wässern, Dreck und Müll schützt. Damit könnte die Spree wieder zu einem sauberen Fluss werden. Doch trotz des internationalen Interesses für diese Anlage, werden ihm seitens Politik und Behörden immer wieder Steine in den Weg gelegt.

 

Sandra Prechtel portraitiert im Buch „Der Wassermann“ Ralf Steeg als  ökologisch engagierten Vorreiter, der auch bei Rückschlägen nicht aufgibt. Das mag auch an seiner erschütternden Lebensgeschichte liegen. Denn Steg versuchte als 15-Jähriger, nach einem abgelehnten Ausreiseantrag seiner Eltern, aus der DDR zu flüchten und wurde gefasst. Frohe Zukunft hieß das DDR Gefängnis,  an dem er zehn Monate Schikanen, Gewalt und Todesangst erlebte. 1979 wurde er als einer der jüngsten politischen Gefangenen der DDR durch die BRD freigekauft.

 

Nach der Buchvorstellung stehen Ralf Steeg und die Autorin Sandra Prechtel für ein Gespräch zur Verfügung.

 

Die Veranstaltung wird in Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) durchgeführt.

 

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungen Juni bis August

Juni

13. Juni 2017  |  19.30 Uhr  |  Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Halle, Salzgrafenstraße 2, 06108 Halle
"Gespräche mit Oppositionellen" Buchlesung mit Doris Liebermann
[Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung, Sachsen-Anhalt]

17. Juni 2017  |  Den Beginn der Gedenkveranstaltung entnehmen Sie bitte der Presse!
Gedenkveranstaltung "Das MfS zwischen Stalinismus und Poststalinismus. Die Strafverfolgung im Kontext des 17. Juni 1953 anhand der Totalitarismus-Theorie Hannah Arendts."
Vortrag von Niklas Poppe (Halle)
[Kooperation mit der Stadt Halle, der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehem. DDR - Außenstelle Halle, dem Zeit-Geschichte(n) e.V. Halle]

29. Juni bis 18. August 2017
Sonderausstellung "Verordnete Freundschaft"
[Kooperation mit der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.]

August

9. August 2017  |  18 Uhr
Veranstaltungsreihe: Zeitzeugen im Gespräch "Von der Freiheit eines Christenmenschen"? Zersetzung und Inhaftierung von Christen durch das MfS Hartmut Kretzschmar (Dahlen)
[Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit]

 

 

Veranstaltungen März

10.-25.03.2017 Bildungswochen des Bündnisses Halle gegen Rechts

13.03.2017   |   10 Uhr
Eröffnung der Sonderausstellung "Von Auschwitz in den Harz. Sinti und Roma im KZ Mittelbau-Dora"
[Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung] 

15.03.2017   |   18 Uhr
Veranstaltungsreihe: Zeitzeugen im Gespräch: Helmut Schmidt, Halle (Saale)
"Von der Freiheit eines Christenmenschen"? Zersetzung und Inhaftierung von Christen durch das MfS
[Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung]

20.03.2017   |   17 Uhr
Vortrag im Rahmen der Bildungswochen des Bündnisses Halle gegen Rechts: "... um festzustellen, wer die Wahrheit sagt." - Politische Verfolgung und Widerstand in Halle während des Nationalsozialismus
[Kooperation mit der DGB-Jugend]  

21.03.2017   |   19 Uhr
"23.000 Namen gegen das Vergessen"
[Kooperation mit der HBS] 

23.03.2017   |   18 Uhr   |   Veranstaltungsort: BStU, Blücherstr. 2 
Leipzig liest - Halle liest mit...
Luther 83 und die Stasi 
[Kooperation mit der BStU, der Beauftragten des Landes Sachen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Verein gegen Vergessen für Demokratie e.V.]
 

24.03.2017   |   18 Uhr   |   Veranstaltungsort: Stadthaus Halle
Leipzig liest - Halle liest mit...
Der Tag X von Titus Müller 
[Kooperation mit der BStU und der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur]

Zum Seitenanfang