Willkommen auf der Homepage der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale)

Die 1842 eröffnete Strafanstalt Halle diente der NS-Justiz zur Vollstreckung hoher Haftstrafen an männlichen Gefangenen, darunter zahlreichen aus politischen Gründen verurteilten Deutschen sowie Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern. Von Herbst 1942 bis Kriegsende wurden zudem hier Todesurteile gegen insgesamt 549 Menschen aus 15 Ländern Europas und aus Tunesien vollstreckt. Der Befreiung der Insassen durch amerikanische Truppen im April 1945 folgte ab Sommer desselben Jahres eine mehrjährige Verwendung der Anstalt durch die sowjetische Besatzungsmacht, die ihre Rechtsauffassung mit Hilfe von Militärtribunalen und Deportationen in Speziallager durchsetzte. Von 1950 bis 1989 nutzte das Ministerium für Staatssicherheit der DDR  einen Teil der Gebäude als Untersuchungshaftanstalt, andere Haftbereiche dienten dem Strafvollzug, seit 1954 insbesondere als Einrichtung für Frauen.

Die 1996 eröffnete Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) ist im ehemaligen Hinrichtungsgebäude der NS-Justiz untergebracht, das vom MfS zum Vernehmergebäude umgebaut wurde. Sie widmet ihre Dauerausstellungen sowie die damit verbundenen Forschungen und pädagogischen Projekte den Opfern politisch motivierter Justiz der Jahre 1933 bis 1945 und 1945 bis 1989.

Die Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) zeigt bis zum 18.01.2019 die Fotoausstellung "Prison S-21".

 

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Am 01. und 02. Dezember 2018 hat die Gedenkstätte von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

An beiden Tagen werden um 14 Uhr Führungen angeboten.

Eine...

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Das Foto links zeigt eine Gedenkveranstaltung in der Kirche der Justizvollzugsanstalt Halle. Gedenkstätte und JVA kooperieren bei der Aufarbeitung der Geschichte des „Roten Ochsen“ sehr intensiv.
Das Foto rechts zeigt Stolpersteine vor ihrer Verlegung in den Bürgersteig an der Universitätsfrauenklinik in der Magdeburger Straße. Sie dienen dem Gedenken an Sinti- und Roma-Kinder aus Halle, die nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden.

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Schlüsselbund Hallesche Museen

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Das Schlüsselbund Hallesche Museen bietet allen Besuchern der im Netzwerk assoziierten Museen die Gelegenheit, in einem Haus den vollen Eintritt zu bezahlen und in allen anderen 10 Häusern jeweils den geltenden ermäßigten Eintritt. Die Aktion gilt für alle Dauer- und Sonderausstellungen der Museen.

Dazu erhält der Besucher in jedem besuchten Museum zusammen mit dem Ticket einen Aufkleber, den er in eine Sammelkarte mit einem Stadtplan aller Museen einklebt.

Die Aktion des Museumsnetzwerks Halle (Saale) läuft vom 1. März 2018 bis 28. Februar 2019. Jeder Besucher, der nach diesem Jahr alle 11 beteiligten Museen besucht und deren Schlüssel-Aufkleber gesammelt hat, erhält für das Jahr 2019 freien Eintritt in alle Museen des Netzwerks – sozusagen den Goldenen Schlüssel.

Die vollständige Pressemitteilung finden sie hier. 

Die Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) ist vertreten bei Orte der Repressionen.